Ertragslage
Der konsolidierte Konzernumsatz des Geschäftsjahres 2025 betrug € 18.714,28 Mio. – ähnlich wie bei der Leistung wurde damit ein Plus von 7 % erwirtschaftet. Die Relation Umsatz/Leistung nahm von 91 % auf 92 % geringfügig zu. Das im mehrjährigen Vergleich niedrigere Niveau dieser Kennzahl ist auf einen höheren Anteil an Großprojekten, die in Arbeitsgemeinschaften umgesetzt werden, zurückzuführen. Zum Umsatz trugen die operativen Segmente Nord + West 40 %, Süd + Ost 39 % sowie International + Sondersparten 21 % bei.
Die Bestandsveränderungen ergeben sich hauptsächlich aus Immobilienprojektentwicklungen. Die aktivierten Eigenleistungen betreffen die Errichtung von Konzernstandorten und stellen sich im Jahresvergleich auf ähnlichem Niveau dar. Die Summe der Aufwendungen für Material und bezogene Leistungen und den Personalaufwand konnte im Verhältnis zum Umsatz bei 88 % stabil gehalten werden.
Aufwand
€ Mio. | 2025 | 2024 | Δ % |
Aufwendungen für Material und bezogene Leistungen | 11.168,65 | 10.463,01 | 7 |
Personalaufwand | 5.243,65 | 4.905,50 | 7 |
Sonstige betriebliche Aufwendungen | 1.090,32 | 1.115,28 | -2 |
Abschreibungen | 635,59 | 582,29 | 9 |
Das Ergebnis aus Equity-Beteiligungen nahm aufgrund höherer Ergebnisse aus Arbeitsgemeinschaften (ARGE) in der Berichtsperiode um 10 % auf € 163,85 Mio. zu. Das Beteiligungsergebnis, das sich aus Ausschüttungen bzw. Aufwendungen vieler kleinerer Unternehmen bzw. Finanzanlagen zusammensetzt, ist im Jahresvergleich gesunken; im Vorjahr waren unter anderem positive Ergebnisse aus Beteiligungsverkäufen enthalten.
Entwicklung EBITDA und EBITDA-Marge
In Summe ergab sich ein um 15 % höheres Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von € 1.882,82 Mio.; die EBITDA-Marge erhöhte sich im Jahresvergleich von 9,4 % auf 10,1 % und erreichte damit erstmals ein zweistelliges Niveau. Im Einklang mit den Investitionen im Rahmen der Strategie 2030 und der gestiegenen Asset-Basis nahmen die Abschreibungen erwartungsgemäß um 9 % auf € 635,59 Mio. zu.
Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) stieg um 17 % auf € 1.247,23 Mio. deutlich an; die EBIT-Marge erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr von 6,1 % auf hohe 6,7 %. Maßgeblich für die höher als erwartete EBIT-Marge waren unter anderem positive Effekte aus Großprojekten in Deutschland und im internationalen Geschäft, insbesondere im Infrastrukturbereich. Unterstützend wirkten zudem milde Witterungsverhältnisse in Deutschland, die gegen Jahresende zu einer höheren Kapazitätsauslastung führten.
In der Berichtsperiode wurde erneut ein solides Zinsergebnis in Höhe von € 40,97 Mio. erwirtschaftet, das jedoch geringer als im Vorjahr ausfiel (2024: € 75,42 Mio.). Maßgeblich für diese Entwicklung waren einerseits niedrigere Einlagenzinsen und andererseits drehte das im Zinsergebnis enthaltene Kursergebnis mit € -10,79 Mio. stärker ins Negative (2024: € -0,4 Mio.).
28,5%
Effektiver Steuersatz
Per Saldo errechnete sich ein Ergebnis vor Steuern von € 1.288,20 Mio. Die Ertragsteuerquote erhöhte sich ausgehend von einem niedrigen Niveau leicht auf 28,5 %. Das Ergebnis nach Steuern lag mit € 920,96 Mio. um 11 % über dem Vergleichswert des Vorjahres.
€7,94
Ergebnis je Aktie
Auf Minderheitsgesellschafter entfiel ein Anteil am Ergebnis von € 4,68 Mio., nach € 5,33 Mio. im Vorjahr. Das Konzernergebnis nahm im Jahresvergleich um 11 % auf € 916,28 Mio. zu und erreichte seinen bisher höchsten Wert. Das Ergebnis je Aktie belief sich 2025 auf € 7,94, gegenüber € 7,35 im Jahr 2024.
Entwicklung ROCE
Der Return on Capital Employed (ROCE) blieb gegenüber dem Vorjahr unverändert und lag erneut bei 14,5 %.