Aktie

Die STRABAG SE notiert seit dem Jahr 2007 im Prime Market der Wiener Börse. Nach Marktkapitalisierung zählt die STRABAG SE-Aktie zu den fünf größten Titeln im ATX Prime.

Die STRABAG SE-Aktie

Die internationalen Aktienmärkte entwickelten sich im ersten Halbjahr 2026 trotz zeitweise erhöhter Volatilität insgesamt positiv. Wesentliche Treiber waren die anhaltend hohen Investitionen in Künstliche Intelligenz sowie der Ausbau von Halbleiter-, Rechenzentrums-, Energie- und Infrastrukturkapazitäten. Davon profitierten insbesondere Technologie-, Industrie- und Infrastrukturwerte. Robuste Unternehmensgewinne und eine insgesamt widerstandsfähige Konjunktur wirkten zusätzlich stützend. Belastet wurden die Märkte zeitweise durch die militärische Eskalation zwischen den USA, Israel und dem Iran, die damit verbundenen Energiepreisanstiege sowie Unsicherheiten hinsichtlich der Geldpolitik. Mit der Entspannung an den Energiemärkten und einer Stabilisierung der geopolitischen Lage setzte im zweiten Quartal eine Erholung an den Aktienmärkten ein. In Europa standen im ersten Halbjahr 2026 weiterhin Investitionen in die Energieversorgung, die Verkehrsinfrastruktur und die industrielle Modernisierung im Fokus. Davon profitierten auch Unternehmen der Bau- und Baustoffbranche. Sowohl der ATX als auch der STOXX Europe 600 Construction & Materials verzeichneten im ersten Halbjahr 2026 eine positive Entwicklung. Nach einer zwischenzeitlichen Korrektur im März erholten sich beide Indizes im Verlauf des zweiten Quartals wieder.

STRABAG SE-Aktienkurs vs. Vergleichsindizes

€ 89,10

STRABAG SE-Aktie
zum Ende des Halbjahres

Die STRABAG SE-Aktie knüpfte im ersten Halbjahr 2026 an ihre positive Entwicklung des Vorjahres an. Wesentliche Impulse gingen von der operativen Entwicklung des Konzerns sowie den günstigen Rahmenbedingungen für Infrastrukturinvestitionen in Europa aus. Der hohe Auftragsbestand und die damit verbundene Visibilität der Geschäftsentwicklung stärkten zugleich die Wahrnehmung des Unternehmens am Kapitalmarkt. Ihren Höchststand im ersten Halbjahr 2026 erreichte die STRABAG SE-Aktie (ISIN AT000000STR1) am 18.2.2026 mit € 97,40 je Aktie. Zum 30.6.2026 schloss sie bei € 89,10 und lag damit um 10 % über dem Niveau zum Jahresende 2025. Insgesamt behauptete sich die Aktie im Berichtszeitraum auf einem hohen Kursniveau.

Die Eigentümerstruktur der STRABAG SE veränderte sich im ersten Halbjahr 2026 durch zwei Privatplatzierungen bei institutionellen Investoren. Im Februar veräußerte die Raiffeisen-Holding NÖ-Wien Aktien im Ausmaß von 1,8 % des Grundkapitals. Im April folgte die UNIQA Österreich Versicherungen AG mit dem Verkauf weiterer 2,0 % des Grundkapitals. Dadurch erhöhte sich der Streubesitz von 16,2 % per 31.12.2025 auf 20,0 %. Die höhere Anzahl frei handelbarer Aktien wie auch die Aufnahme der Coverage der STRABAG-Aktie durch das Bankhaus Metzler sollten die Handelsliquidität erhöhen und die Sichtbarkeit der Aktie am Kapitalmarkt weiter stärken.

Die Aktien von MKAO „Rasperia Trading Limited“ (Rasperia) sind seit dem 8.4.2022 im Einklang mit den EU-Sanktionen eingefroren. Dies führt dazu, dass sämtliche Rechte aus den von Rasperia gehaltenen STRABAG SE-Aktien ruhen.

Ende Juli 2026 haben die Raiffeisen Bank International AG (RBI) und ihre russische Tochtergesellschaft AO Raiffeisenbank in Österreich eine Schadenersatzklage iHv rund € 3,15 Mrd. gegen Rasperia eingebracht. Laut RBI beabsichtigt diese in der Folge eine Vollstreckung in Vermögenswerte von Rasperia in Österreich, in die aufgrund der EU-Sanktionen eingefrorenen 28,5 Mio. STRABAG-Aktien sowie die eingefrorenen Dividenden- und Ausschüttungsansprüche, und rechnet hierfür mit einem Zeitrahmen von 6 bis 12 Monaten.

Weitere Informationen finden Sie im Konzernanhang des Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht 2025 unter Punkt 38 sowie im Halbjahresbericht 2026 unter Angaben zur Aktionärsstruktur.

Aktuelle Analysteneinschätzungen zur STRABAG SE-Aktie

Mehr erfahren

Die Analystenbewertungen geben aktuellen und potenziellen Investor:innen einen ersten Anhaltspunkt für die Beurteilung der STRABAG SE. Die STRABAG SE wird aktuell von sechs Banken regelmäßig analysiert:

  • Erste Group, Wien (Michael Marschallinger)
  • Kepler Cheuvreux (n/a)
  • LBBW, Stuttgart (Jens Münstermann)
  • Metzler, Frankfurt/Main (Nikolas Demeter)
  • ODDO BHF Austria, Wien (Markus Remis)
  • Raiffeisen Bank International, Wien (Gregor Koppensteiner)

Detaillierte Ergebnisschätzungen und Empfehlungen finden Sie auch auf der STRABAG SE-Website.

Aktienkennzahlen

6M/2026

6M/2025

STRABAG-Aktie AT000000STR1

Schlusskurs zum Ende des Halbjahres (€)

89,10

80,70

Halbjahreshoch (€)

97,40

86,30

Halbjahrestief (€)

78,90

40,40

Performance sechs Monate (%)

10

104

KGV zum Ende des Halbjahres

86

98

Ausstehende Inhaberaktien zum Ende des Halbjahres (Anzahl)

117.999.9971

118.221.9792

Umsatz sechs Monate (€ Mio.)3

1.094,20

787,97

Durchschnittlicher Tagesumsatz (Stück)3

98.697

92.127

Ergebnis je Aktie (€)

1,03

0,82

Buchwert je Aktie (€)

47,4

41,5

Marktkapitalisierung zum Ende des Halbjahres (€ Mrd.)

10,5

9,5

Grundkapital (€ Mio.)

118

118

1Einschließlich 2.557.304 Stück eigenen Aktien (Herabsetzung des Grundkapitals und der Anzahl der Stimmrechte durch Einziehung von 221.982 Stück eigenen Aktien)

2Einschließlich 2.779.286 Stück eigenen Aktien

3Doppelzählung